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[7ways2travel] Ab auf die Insel: Roadtrip durch Sardinien

Sardinien - Cala Goloritzé

Wenn ich an Sardinien zurückdenke, fällt mir nur ein Wort ein: WOW! 
Wer glaubt, dass die Wasserfarben in der Karibik oder in Asien wunderschön ist, der hat noch nie einen Ausflug nach Cala Goloritzé gemacht. Ganz selten, dass mich etwas so sprachlos macht und noch heute schwärme ich davon, dass jede Bucht eine andere Wasserfarbe hat - einmal türkis, einmal babyblau wie ein Pool und man sieht 20 Meter in die Tiefe und die nächste Bucht überrascht einem in tiefem Dunkelblau. Ich habe mich an den Meeresfarben einfach nicht satt sehen können.

Wenn ich nur mehr einmal in meinem Leben das Meer sehen dürfte, würde ich in Cala Gonone ins Boot steigen und jede einzelne Bucht bis Cala Goloritzé abfahren und die Farben in mir aufsaugen. 

Wenn mich jemand nach Tipps für Sardinien fragt, dann sage ich immer: Du darfst alles verpassen, aber nicht die Strände von Cala Goloritzé, Cala Luna, Cala Mariolu und alle die anderen schönen Buchten rundherum mit den anmutigen Namen.

Roadtrip durch das wunderbare Sardinien

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und von Nordsardinien aus kann man bis nach Korsika sehen - Nur 12 Kilometer breit ist die so genannte Straße von Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika. Sardinien gehört zu Italien und trotzdem ist vieles ganz anders als in Italien selbst. Natürlich ist Italienisch Amtssprache, aber es werden verschiedene sardische Dialekte gesprochen, die ich mit meinem relativ gefestigtem italienischen Wortschatz nicht mal ansatzweise verstehe. 

Die Sarden wirken etwas "härter" als die Festland-Italiener, allerdings empfinde ich die Sarden als extrem freundlich und hilfsbereit. Sie sind ein sehr stolzes Volk, dass sich vorrangig als Sarde und nicht als Italiener sieht. 

 

Tipps für den Roadtrip durch Sardinien

Wir haben Sardinien mit dem VW Bus bereist und ich halte das nach wie vor als beste Art um die Insel zu bereisen. Man darf die Entfernungen nicht unterschätzen, man fährt gut und gerne je nach Strecke 3 bis 5 Stunden von Norden nach Süden und wenn man dann am Abend zum Hotel zurückfahren muss, kann es ganz schön anstregend werden. Eine andere Möglichkeit wäre es, den Aufenthalt aufzuteilen und zB eine Woche in einer Unterkunft im Norden und eine Woche im Süden. Aber wer einmal auf Sardinien war, wird ohnehin wiederkommen und hat dann Zeit die anderen Teile der Insel zu entdecken. 

Man kann die Insel auch über die Flughäfen Olbia und Cagliari erreichen, da wir aber mit dem VW Bus gereist sind, haben wir uns für die Fähre entschieden. Wir sind mit "Camping an Bord" von Piombino nach Olbia gefahren. Wir haben uns explizit für Piombino entschieden, da wir im eigenen Fahrzeug auf der Fähre übernachten wollten. Ab Genua oder Livorno kann man auch mit "normalen" Fähren fahren, die entweder tagsüber fahren oder auch nachts und man mietet sich zB eine Kabine oder schläft ganz ungemütlich auf verschiedenen Stühlen oder Bänken. Das Fahrzeug darf während der Fahrt nicht mehr betreten werden, deshalb solltest du alles Wichtige für die Fahrt in den Passagierbereich oder deine Kabine mitnehmen.

 

Die Fahrt von Piombino nach Olbia dauert ca. 8-9 Stunden. Je nach Reisezeit empfiehlt es sich die Fähre sowie auch die Unterkunft lange im Vorhinein zu buchen. Im Juli und August ist Sardinien heillos mit Touristen überfüllt, da auch die Italiener Sardinien als Sommerurlaubsziel lieben und vorzugsweise nur im August verreisen. 
Wir waren von Mitte Mai bis Ende Mai auf Sardinien und empfanden es als perfekte Reisezeit. Selbstverständlich ist das Meer noch etwas kühl, aber man hat viele Strände fast komplett für sich alleine, alles ist noch grün und blüht, die Campingplätze und Unterkünfte sind günstig und die meisten Parkplätze in Ferienorten sind bis 31. Mai kostenlos. Wenn man mal Wildcampen muss oder möchte ist das im Frühling oder Herbst auch ein kleineres Problem. Im Hochsommer wird das natürlich nicht gerne gesehen und wird zum Teil auch geahndet. 

 

In der Vor- und Nachsaison muss man allerdings auch mal damit rechnen, dass einige Restaurants noch nicht geöffnet haben, aber generell findet man immer zumindest ein Restaurant, das geöffnet hat. 

 

Wir sind von Olbia aus Richtung Norden zum Capo Testa gefahren. Von hier aus kann man bis nach Korsika sehen und ein bisschen zwischen den Felsformationen herumwandern und die tollen Farben des Meeres bewundern. Eine kleine Hippie-Kommune lebt hier in den Höhlen und verkauft Souvenirs. Im Anschluss sind wir nach Valledoria weitergefahren - der Ort ist etwas Unscheinbar, aber wir sind hauptsächlich wegen der Lagune zum Kitesurfen hierhergefahren. Was wir dieses Mal leider nicht geschafft haben, war die Fahrt nach Stintino - die traumhaften Strände und die weißen Esel haben wir uns für das nächste Mal aufgehoben. 

Der nächste Zwischenstopp hat uns in die Stadt Alghero geführt und wir haben uns ein paar Stunden Zeit für die wunderschöne Altstadt genommen. 

 

Für die Westküste haben wir uns leider keine Zeit genommen (ein Fehler, der aber bald ausgebessert werden soll) und wir sind direkt bis zur vorgelagerte Sant'Antioco im Südwesten Sardiniens gefahren. Ein weiteres, absolutes Highlight unseres Roadtrips durch Sardinien. Die kleine Insel ist über eine Straße mit dem Festland verbunden und ist noch richtig "wild". Man begegnet Schafherden, die von Hunden über die Felder getrieben werden, das Meer kracht gegen die steilen Klippen und die Restaurants wie zB das "Su Funtana" machen einen verwilderten Eindruck, aber servieren das beste Essen, das man sich nur vorstellen kann. 

Der einzige Campingplatz auf der Insel ist einfach, aber sauber ausgestattet und liegt direkt an einer romantischen Bucht. Man schläft also beim Rauschen des Meeres ein und wacht bei tosendem Wellengang auf. 

 

Unbedingt empfehlen kann ich dir den Besuch eines so genannten "Agriturismo". Es handelt sich dabei um landwirtschaftliche Betriebe, die zum großen Teil Speisen mit Produkten aus eigenem Anbau anbieten und manchmal auch Zimmer zum Übernachten anbieten. Unter den Agriturismi recht die Spanne von bis - vom traditionellen Bauernhof bis zum feinen Boutique Hotel mit Haubenrestaurant ist alles dabei. Üblicherweise gibt es ein oder zwei Menüs, aus denen man wählen darf und man wird auf jeden Fall mehr als satt. Auch die Preise reichen von bis, aber der Wein ist meistens sehr günstig. 

Ein paar Tipps, was man kulinarisch auf Sardinien nicht verpassen darf:

 

  • Pane Carasau: ein extrem dünnes und knuspriges Fladenbrot, das früher die Hirten mitgenommen haben, weil es extrem lange haltbar ist. Wird in fast jedem Restaurant vor dem Essen gereicht.
  • Ichnusa: das sardische Bier.
  • Pecorino: ein Schafskäse, den es von ganz jung bis alt gibt und dadurch entweder weich oder ähnlich bröselig wie Parmesan ist.
  • Fregola und Malloreddus: zwei Pastasorten, die aus Sardinien stammen. 

Kitesurfen auf Sardinien

Sardinien ist ein absoluter Traum für Kitesurfer - vor allem wenn du mobil bist mit einem VW Bus, Mietwagen oder Wohnmobil. Die Details zu den Kitespots findest du in unserem Kitespotguide-Sardinien

Dieser Blogbeitrag ist Teil von #7ways2travel

7ways2travel Reiseblogger


Dieses Mal erzählen die 7 Reiseblogger von #7ways2travel Geschichten zu traumhaften Inseln.

Maria von Kofferpacken.at berichtet über das wunderschöne Korfu.
Angelika von Wiederunterwegs.com erzählt uns, warum sie immer wieder nach Korsika fährt.
Cori und Flo von den Travelpins waren gerade auf Sansibar.

Die Reisebloggerin Gudrun erzählt uns, warum sie Kuba verzaubert hat.
Der Andersreisende Gerhard bringt Insider-Tipps von Singapur mit. 

Melanie von Urlaubsgeschichten.at hat sich in die Trauminsel Sizilien verliebt. Abseits von Siziliens Traumstränden gibt es nämlich in Palermo eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und das quirlige Leben auf den Straßen ist eine Sensation für sich!

 

Warst du schon auf einer der Inseln, die wir bei #7ways2travel bereist haben? Erzähl uns von deinen Erfahrungen!

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