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Kite-Spotguide Lago di Como - Kitesurfen am Comersee

Lago di Como, Kitesurfen, Kiteboarding, Lifetravellerz.com

Der Comersee ist mehr als nur ein Kiterevier, hier gibt es soviele Dinge zum Erleben. Sollte mal kein Wind sein, ist die Gegend zum Radfahren, Wandern, Paragleiten, Laufen oder einfach nur zum Chillen perfekt geeignet.

 

Im Grunde gibt es am Comersee 3 verschiedene Winde, die nennenswert sind.

 

Die "Breva", der thermische Südwind

 

Bei klassischem Hochdruckwetter, das heißt Windfinder sollte am Nachmittag in etwa 4-8kts S-SW anzeigen, funktioniert der Comersee sehr zuverlässig. Es werden Kites zwischen 10-21qm² geflogen. Der Wind beginnt zwischen 12-14.00 Uhr und weht meist bis zum Abend.

 

Geografisch bedingt kommt der Wind zuerst nach Cremia, Gera Lario und erst dann nach Colico.

 

Beste Monate sind März bis Mitte Juli. Ab Mitte Juli bis Ende August schwächelt der Wind etwas und ab September geht es mit der Thermik weiter.

 

Kitesurfen am Comersee - die verschiedenen Windrichtungen und Spots

Die Morgenthermik in Lecco

 

Dieser Wind funktioniert ausdrücklich nur an diesem Spot, da weht woanders am Comersee kein Lüftchen und hier gehts an manchen Tagen richtig ab. Windfinder sollte in etwa 4 - 6kts Nordwind anzeigen, zusätzlich muss es schönes Wetter haben und los gehts. Der Wind beginnt meist schon Mitternacht, man kann aufs Wasser gehen, sobald es hell genug ist. Die Italiener gehen hier meist vor der Arbeit kiten. Der Wind weht bis ca. 10 Uhr, wird aber ab 08.00 Uhr etwas schwächer und böiger. Es werden Kites zwischen 9-21qm² geflogen. 

  

Der Nordföhn


Wenn es im Norden in den Bergen schlechtes Wetter hat und Windfinder eine nördliche Richtung anzeigt, dann geht der Nordföhn. Diesen Wind fährt man in Mandello del Lario, im Norden, in Colico ist er zu böig und unfahrbar. Der Nordföhn kann bis zu 8bft stark werden und der starke Wind bringt oftmals super Wave Bedingungen mit sich.

Die Kitespots am Comer See

 

Colico funktioniert bei Breva und hier weht erst später am Nachmittag als an den anderen Spots der Wind. Der Spot ist aber sehr entspannt. Wenn man von den wenigen Hauptsaison-Wochenenden absieht, ist dies für uns der ideale Spot. Es sind genügend Parkplätze vorhanden, auch zum "Wildcampen". Es gibt einen offiziellen Campingplatz, ein Restaurant, mehrere Pizzerien und Restaurants, sowie die dazu gehörigen Aperitif-Bars. Genügend Hotels in allen Kategorien und in verschiedenen Preislagen sind selbstverständlich auch vorhanden.

Kitespot Cremia kann ich nicht besonders empfehlen und wenn überhaupt nur außerhalb der Badesaison. Der Spot ist so klein, dass er im Grunde gar nicht vorhanden ist. Zudem sind aufgrund des begrenzten Platzes die Locals im Hochsommer ein wenig unentspannt. Ein englischer Touri-Kiter hat seinen Kite falsch abgelegt, das Brett wie üblich verkehrt am Kite abgelegt. Das italienische Oberhaupt hat seinen Kite beim Tipp gepackt und ihn über die scharfen Steine an die richtige Parkposition gelegt.

 

Ob der Wind hier ein wenig stärker weht, kann niemand genau sagen, der Stress ist es ohnehin nicht wert.

Mit Dongo und Gera Lario schließt sich der Kreis der Breva Kitespots.

 

Dongo ist ein netter Ort an der Westküste des Comersee. An der Nordseite grenzt Dongo direkt an Gravedona, welches das Zuhause von einigen sehr mondänen Hotels ist. 

In Dongo gibt es einige Campingplätze, wir waren bisher nur am Magiclake und können diesen uneingeschränkt empfehlen. Die Waschräume und Toiletten sind äußerst sauber, an der Rezeption/Bar gibt es kostenfreies Wifi und die Betreiber sind außerdem sehr nett. Schade ist nur, dass fußläufig so gut wie kein Restaurant/Pizzeria zu erreichen ist. Deshalb bietet eine ortsansässige Pizzeria ein Lieferservice zum Campingplatz an.

 

Der Campingplatz liegt direkt am Strand, man muss allerdings mitsamt dem Kite-Equipment ca. 200 Meter am See entlang Richtung Norden marschieren um zum öffentlichen Kitespot zu gelangen. Der Kitespot Dongo ist nicht allzu groß, doch die Stimmung ist sehr entspannt. Der Wind kommt Side- bis Sideonshore am Kitespot an, der Platz ist nicht ausreichend groß um von Land aus zu starten, somit muss der Kitesurfer beim Starten des Kites ins Wasser gehen. Allerdings ist das Ufer recht seicht und es geht sich mit der Leinenlänge aus, dass man ungefähr bis zu den Knien im Wasser steht.

Hinter dem Kitestrand befinden sich Bäume und der Strand ist ein wenig im Windschatten, deshalb erscheint es am Ufer manchmal als ob der Wind zuwenig wäre, obwohl draußen 12er Kites und noch kleinere unterwegs sind. 

Darüber hinaus befindet sich hinter dem Kitestrand auch eine kleine Bar für den Snack oder Getränke zwischendurch. Hier gibt es auch eine Toilette.

 

Wer neben dem Kitesurfen auch gerne anderen Sport macht, der wird sich hier wohlfühlen. Direkt am Strand kann man mehr als 10 km in jede Richtung laufen. Im Hinterland von Dongo laden einige Wanderrouten zu anspruchsvollen Touren ein. Und auch für Mountainbiker ist dieses Gebiet ein Highlight.

Lecco bzw. Valmadera ist der Frühwind Spot, ich hatte an diesem Spot fantastische Sessions, der Wind lässt Kites zwischen 9qm²-21qm² zu und ist nicht böiger als an anderen Binnenseen. Die beste Zeit ist gleich bei Sonnenaufgang, das Panorama ist atemberaubend und die Session garantiert einen super Start in den Tag.

 

Man kann mit dem Bus direkt am Spot schlafen, hier ist ein großer Parkplatz vorhanden, der zwar direkt neben der Straße liegt, aber kostenfrei ist. Zu Fuß erreichbar sind ein paar typische italiensche Restaurants, die an den Wochenenden sehr gut gefüllt sind. Von hier aus kann man nach der Session auch mal einen Abstecher nach Bellagio machen, ist zwar eine Nummer teurer als der Rest vom Comersee aber ein wunderschöner Ort, den man einmal gesehen haben muss.

Mandello del Lario ist der Spot für den Nordföhn. Aufbauen und starten kann man in dem ausgetrocknetem Flussbett

Warst du schon zum Kitesurfen am Comer See? Welcher Kitespot hat dir am besten gefallen und bist eher der Morgenthermik- oder Nachmittagsthermik-Typ?

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