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Spotguide Belgien - Die besten Kitesurfspots in Belgien

Kitespot Guide Belgien-Kitesurfen Knokke Heist-Kiteboarding-Lifetravellerz

Um ehrlich zu sein ist Belgien in meinem Kopf nicht als Kitesurf Destination verankert. Das Einzige, das ich in den letzten Jahren über  das Kitesurfen in Belgien gehört habe, war die Diskussion über das Kitesurf-Verbot, wenn es mehr als 6 Beaufort Wind hat.

 

Dieses Kitesurf Verbot ist übrigens nach Auskunft eines Locals seit über einem Jahr wieder aufgehoben und somit vom Tisch. Er hat mir darüber hinaus auch erzählt, dass auch während des Verbots bei Windstärken jenseits der 6 Beaufort gekitet worden ist. Allerdings war immer die Gefahr von der Polizei dabei gestraft zu werden. Das Verbot ist mitunter dadurch entstanden, dass viele ältere Leute, die in den Appartement Häusern an den Stränden wohnen, immer wieder die Polizei gerufen haben, wenn ein Kitesurfer bei Sturm in ihren Augen in Seenot geraten ist. Natürlich war dem nicht so, aber irgendwann mussten die Behörden reagieren und darum ist damals diese abstruse Verordnung entstanden. 

 

Ich war übrigens zum ersten Mal an der Nordsee zum Kitesurfen und wie immer sehr interessiert, wie die Bedingungen vor Ort sind. Was ich dabei erlebt und erfahren habe, könnt ihr weiter unten nachlesen.

Kitesurfen in Belgien - Kitespot Blankenberge

Wir sind zur O'Neill Surfstation gefahren, weil wir den Abend vorher Niels von SUP Tours Gent getroffen haben und er uns erzählt hat, dass er dort als Surflehrer tätig ist und man dort auch Kitesurfen kann. Der Strand bietet enorm viel Platz und an der O'Neill Surfstation findet man alles, was das Surferherz begehrt. Angefangen von einer ordentlichen Bar über Sitzmöglichkeiten direkt am Strand, findet man hier auch saubere Toiletten und eine Dusche im Freien um sich und das Material nach der Session vom Sand zu befreien.

 

Alles gut und schön. Als ich allerdings begann meinen Kite aufzubauen, kam einer der Jungs der Surfstation auf mich zu und fragt mich nach einem Bändchen, dass man am Trapez tragen muss um hier Kitesurfen zu dürfen. Diese Fee ist für den Surfstation-Betreiber, wenn man an seinem Strand Kitesurfen will. Leider hatte ich an diesem Tag genau 2,5 Stunden Zeit um aufs Wasser zu gehen, doch wer dort aufs Wasser will, muss die Tagesfee bezahlen oder woanders Kitesurfen gehen. Doch wenn die Infrastruktur vorhanden ist, bin ich gerne gewillt zu bezahlen, wenn zudem wie schon erwähnt die ganze Anlage sehr gut in Schuss ist.

 

Der Wind kam an diesem Tag mit knapp 4 Beaufort aus West, deshalb waren alle mit riesigen Kites unterwegs. Die Bedingungen waren insgesamt sehr gemäßigt. Aber trotz Badegästen am Strand gibt es hier ein freundliches Miteinander ohne Reibereien. Die Locals haben an diesem Tag die Ebbe abgewartet um dadurch weniger Strömung und somit mehr Druck im Schirm zu haben. Wie bereits erwähnt, hatte ich nur ein kleines Zeitfenster zum Kitesurfen. Alles in allem ist Blankenberge ein toller Kitesurf Spot mit toller Atmosphäre.

 

Gebührenpflichtige Parkplätze am Kitespot gibt es zur Genüge.

Kitesurfen in Belgien - Kitespot Knokke-Heist

An dem Tag als wir in Knokke Heist beim Royal Belgian Sailing Club waren, hatte es in der Forecast ca. 15 Knoten. Aber bereits bei der Anfahrt zum Strand wurde mir klar, dass dies mit dem 17er nicht fahrbar sein würde. Leider hatte nur 1 Kite und ein Splitboard im Koffer Platz und nachdem die Forecast ein paar Tage früher noch nicht so gut aussah, stand ich nun vor einem Problem. Und tatsächlich war es gar nicht so einfach einen Kite Verleih zu finden. Wir haben an der O'Neill Surfstation gefragt, die haben uns an einen Surfshop verwiesen, der hat uns wieder rum nach Knokke-Heist geschickt. Zwar eigentlich zu einem anderen Strand, allerdings sahen wir Kites am Himmel und haben auf gut Glück bei der Kiteschule neben dem Royal Belgian Sailing Clug nachgefragt und hatten Glück. Leider hat das Ganze ein wenig gedauert und gar nicht wenig Geld gekostet. Aber die Verleihpreise sind überall auf der Welt zu hoch.

 

Der Strand bietet auch hier eine Menge Platz, am Segelclub ist ebenso ein Kompressor zum Kiteaufpumpen vorhanden. Die Locals sind alle sehr nett und auch am Wasser hat man genügend Platz. Am Ufer tummeln sich einige Kiteschüler, aber denen kann man ganz einfach aus dem Weg gehen. An diesem Tag war ebenso Westwind, dieses Mal mit ca. 20 Knoten, ich war unterwegs mit einem 9er Kite und hatte trotz der chaotischen Nordseewelle viel Spass. Zeitweise habe ich mich hinter einem der Wellenbrecher mit absolutem Flachwasser ganz alleine vergnügt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Wellenbrecher nicht den nächsten Strandabschnitt für Schwimmer kennzeichnen sollte. An diesem Tag war das aber egal, da keine Schwimmer im Wasser waren. Aber mir hat das ungemein Spaß gemacht.

 

Die Infrastruktur an diesem Kitespot ist zwar gegeben, allerdings würde ich die Toiletten als eher mittelmässig beschreiben. Die Bar und die Anlage rundherum ist sehr gediegen und wird gemäß dem Namen von entsprechendem Publikum bevölkert.

 

Gebührenpflichtige Parkplätze am Kitespot gibt es zur Genüge.

Kitesurfen in Belgien - Kitespot De Haan

Der Kitespot De Haan befindet sich nur einige Minuten westlich von Blankenberge und bietet meiner Meinung nach die selben Bedinungen wie Blankenberge. Es gibt ebenso in der Nähe des Parkplatzes einen Surfclub, allerdings haben wir uns diesen Kitespot nur angesehen. Ich war in De Haan nicht Kitesurfen. Aus diesem Grund kann ich auch nichts weiteres zur Qualität des Surfclubs sagen.

 

Platz findet man auf jeden Fall genug und gebührenpflichtige Parkplätze sind genügend im Umkreis des Strandes vorhanden.

Fazit: Kitesurfen in Belgien

Kitesurfen in Belgien macht Spaß und es ist schön, soviel Platz am Strand vorzufinden. Darüber hinaus schätze ich auch die Infrastruktur rund um die Spots und auch das freundliche Miteinander am Strand. Würde ich in der Nähe wohnen, würde man mich bei entsprechender Forecast mit Sicherheit oft an den Stränden Belgiens antreffen. Aber für einen Kurztrip sind es für uns zu viele Kilometer und für einen Kiteurlaub fahren wir einfach viel lieber in den Süden.

 

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