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[7ways2travel] Warum wir am liebsten mit dem VW Bus reisen

Noch vor ein paar Jahren war ein VW Bus ein Traum und wir hätten nicht gedacht, dass wir nur ein paar Jahre später mit dem Bus auf Reisen gehen würden. Ja, ein VW Bus ist teuer, egal ob man ihn selbst ausbaut oder einen top ausgebauten California kauft. Man darf sich auch nicht vormachen, dass sich die Kosten irgendwann mal durch eingesparte Hotelübernachtungen amortisieren, denn bei einem Campervan fallen laufende Kosten an, die man immer tragen muss, auch wenn der Bus mal mehrere Wochen oder Monate in der Garage steht. 
Aber jetzt ganz schnell zu den schönen Seiten. Wir lieben unseren VW Bus "Luigi" so sehr, dass wir in manchen Nächten überlegen, ob wir nicht doch vor dem Haus im Bus übernachten sollen anstatt im Schlafzimmer. Obwohl wir uns sonst gar nichts aus Autos machen - schon gar nicht als Statussymbol - ist uns unser Bus sehr viel wert und wir betrachten ihn - ganz überspitzt gesagt - als Familienmitglied. 

Wir haben sehr viel Zeit und Geld in den VW Bus Ausbau gesteckt, damit er genau ist, wie wir ihn haben wollen. Unser Luigi ist ein VW T5 aus 2010 mit langem Radstand, das heißt, er hat ca. 60 Zentimeter mehr Platz. Am allerwichtigsten war es uns, dass wir nicht immer am Campingplatz stehen müssen, sondern auch 2-3 Tage autark stehen können, wenn wir mal zu einem Kitespot fahren, an dem es keine Infrastruktur gibt. Das heißt, wir haben zum Beispiel auch eine Dusche mit Warmwasserboiler eingebaut.

 

Damit können wir – wassersparend – 2 bis 4 Mal duschen. Lange Frauenhaare waschen geht sich eher nicht aus. Außerdem haben wir einen 80 Liter Kühlschrank mit kleinem Tiefkühlfach verbaut, damit dem leiblichen Wohl und kalten Getränken nichts im Wege stehen kann. Unser ganzer Ausbau ist darauf ausgerichtet, dass wir genügend Platz für unser komplettes Equipment haben. Wir haben Platz für die komplette Kiteausrüstung, 2 SUP’s mit Paddeln, Campingtische und Stühle, Verpflegung und Getränke, Laptops und Fotoausrüstung sowie Bekleidung. Wir haben somit unseren gesamten Hausstand auf Reisen mit dabei.

Wir müssen keine Rücksicht auf die Gepäckbeförderungsbestimmungen einer Airline nehmen oder für teures Geld Zusatzgepäck erwerben.

Wenn wir während einer längeren Fahrt müde werden, können wir einen Parkplatz ansteuern und uns dort für ein paar Stunden in unserem eigenen Bett ausruhen und im Anschluss weiterfahren. Ein Kriterium, das für mich und womöglich noch ein paar andere Damen spricht, ist die Sache mit dem eigenen Bett und der Sauberkeit.

 

In manchen Unterkünften ekle ich mich wirklich vor den Matratzen und vielen andern Sachen. Man weiß ja nie, wie viele Menschen vorher in diesem Bett genächtigt haben und wie genau es die Unterkunft mit der Sauberkeit nimmt. Im VW Bus schlafe ich auf meiner eigenen Matratze, in meinem eigenen Bettzeug und bin mir sicher, dass außer uns beiden noch nie jemand in meinem Bett gelegen hat. Mit diesem Wissen schlafe ich natürlich umso besser.

Seit wir einen VW Bus besitzen, nutzen wir den Sommer bei uns im Salzkammergut auch immer bis zur letzten Minute aus. An lauen Sommerabenden – die bei uns selten sind – packen wir unseren Bus ein, fahren an den See, grillen mit Freunden und wenn uns danach ist, übernachten wir einfach direkt am See.

 

 

Wir lieben einfach die Flexibilität, die uns der Bus gibt. Wir müssen nichts vorbuchen und können auch windabhängig spontan unser Reiseziel ändern. Während unserer Kroatien-Reise hat sich zum Beispiel das Wetter mal ziemlich spontan geändert. Wir wollten eigentlich nach Montenegro weiter, aber ohne Aussicht auf Wind wollten wir die 8-stündige Fahrt nicht auf uns nehmen. So sind wir nach Split gefahren, haben die Nachtfähre nach Ancona genommen und waren am nächsten Tag um 10 Uhr schon in der Toskana mit Wind und schönem Wetter. Wir sind ziemlich spontane Menschen und ändern unser Reisepläne auch gerne mal von Minute zu Minute, deshalb kommt uns die Reiseform mit dem VW Bus einfach entgegen. 

Klar verbringen wir auch gerne mal ein paar Tage in einem schönen Hotel, gerade wenn wir außerhalb Europas unterwegs sind und ohne VW Bus verreisen müssen. Aber auch dann haben wir zumindest ein Mietauto, damit wir einfach flexibler sind.

 

Mittlerweile verbringen wir auch sehr gerne einige Nächte auf Campingplätzen. Außerhalb der Hauptsaison kann man sehr günstig übernachten, wenn man nicht gerade einen der 5* All-Inclusive Campingplätze aufsucht. Bisher haben wir im Frühling und Herbst auf einfachen, aber sehr gepflegten Campingplätzen zwischen € 15 und € 25 für 2 Personen inkl. Platz bezahlt. Wenn man sich dann noch selbst versorgt, kann man sehr günstig verreisen.

 

Ich kann zB mit Hostels gar nichts anfangen. Viele junge Menschen haben den Traum während der Studienzeit viel zu reisen, viel zu erleben und wählen daher günstige Hostels zum Übernachten. Wer dies aber wie ich gar nicht mag, ist zumindest in Europa mit dem Zelt auf Campingplätzen genauso günstig und sicher unterwegs und hat sein eigenes Bett immer dabei. 

Was sind unsere nächste Reiseziele und Träumländer, die wir mit dem VW Bus erkunden möchten?

Potenzielle Reiseziele haben wir genug in der Schublade. Uns mangelt es nie an Ideen, wo wir als nächstes hinfahren möchten, bzw. würden wir gerne die Zeit haben, manche Orte nochmal zu erkunden.

 

Für Sardinien hätten wir gerne mal ein oder zwei Monate im Frühling Zeit. Es gibt wohl kaum ein Reiseziel in Europa, das sich mehr für Reisen mit dem VW-Bus eignet als Sardinien (und auch Korsika). Außerhalb der Saison drückt die Polizei bei Wildcampern gerne mal ein Auge zu und man kann sich auf den lokalen Märkten hervorragend mit frischem Obst und Gemüse günstig eindecken. Sardinien ist das Paradies für Kitesurfer, die mit dem VW Bus unterwegs sind, da man auf der Insel je nach Windrichtung spontan mal an einen anderen Kitespot fahren muss. In 10 Minuten haben wir unsere Sachen zusammengepackt und können mit unserer kompletten Wohnung auf 4 Rädern den Standort wechseln. Besser geht’s nicht.

Eine Reise durch Europa mit dem VW Bus wäre auch unser Traum. In den warmen Sommermonaten nach Norwegen, Schweden und Finnland fahren, um die langen Sommernächte zu genießen. Im Frühling nach Italien oder Portugal, wo es schon viel früher viel wärmer ist als bei uns. Und im Herbst runter bis nach Griechenland um den Sommer zu verlängern.

 

Gerade in Europa, wo die Straßen zu 90% ok sind und es eigentlich sehr sicher ist, machen Roadtrips mit dem VW Bus unheimlich viel Spaß. Einzig in südlichen Ländern muss man etwas vorsichtig und umsichtig sein, da die Campingmobile außerhalb von Campingplätzen ein begehrtes Ziel von Autodieben sind und außerdem gerne aufgebrochen werden, da die Diebe davon ausgehen, viele Wertsachen zu finden, denn man kann ja seinen ganzen Hausrat nicht immer überall hin mitnehmen. Daher lohnt es sich auf jeden Fall, seinen VW Bus entsprechend abzusichern und gegen unerwünschte Gäste zu schützen. 

Ein ganz besonderer und eher schwer umzusetzender Plan ist eine Reise von Österreich aus bis nach Südafrika mit dem VW Bus. Ich habe schon einige Bücher und Reiseberichte darüber gelesen, allerdings werden verschiedene Routen durch Kriege und diverse Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Ländern immer schwerer passierbar.

 

Aber diese Route stelle ich mir als ein riesiges Abenteuer vor. Aber dafür ist es nie zu spät und vielleicht lässt sich diese Reise in vielen Jahren mal realisieren.

Wie du siehst, gibt es unzählige Reiseziele, die perfekt für eine Reise mit dem VW Bus sind. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt und ich kann nur jedem raten, der keinen eigenen VW Bus besitzt, sich nach Möglichkeit einen zu mieten und einmal diese Art des unbeschwerten und spontanen Reisens zu erleben.

Wir freuen uns schon auf viele weitere Reisen mit unserem VW Bus Luigi!

Dieser Blogbeitrag ist Teil von #7ways2travel
Dieses Mal erzählen wir und 6 andere österreichische Reiseblogger, wie sie am liebsten verreisen.

 

Angelika von Wiederunterwegs hat gestern berichtet, dass sie am liebsten mit dem Hund verreist. Reisen mit Hund stellt einen natürlich vor ganz andere Herausforderungen, da nicht alle Hotels oder Campingplätze Hunde akzeptieren - das macht eine entsprechende Recherche im Vorfeld nötig. Angelika erzählt uns aber auch von so vielen positiven Erlebnissen, wenn man mit dem Hund verreist, dass man auch als Katzenbesitzer Lust bekommt, sich mal einen Hund auszuleihen und auf einer Reise mitzunehmen. Und ganz ehrlich: So ein kuscheliger, riesiger Berner Sennenhund hat es mir schon immer angetan!

Die #7ways2travel Reiseblogger

#7ways2travel: Auf welche Art reise ich gerne?

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