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[7ways2travel] Sommerurlaub im Winter: Südafrika

Sommerurlaub in Südafrika: Knysna

Seit 2010/2011 verbringen wir jeden Winter mal mehr mal weniger Zeit in der Sonne. Ab November setzt bei uns der Winterblues ein und wir sehnen uns nach Strand, Wärme und Sonnenlicht.
Natürlich ist der Winter in Österreich - wenn es Schnee hat - wunderschön, aber wir verbringen unsere freie Zeit lieber am und im Wasser als auf dem Schnee und in der Kälte.

 

Bisher sind wir je nach Urlaubsdauer schon unterschiedlich weit im Winter gereist. Philippinen, Kuba, Südspanien und zwei Mal nach Südafrika. Und Mitte Januar geht es für uns ein drittes Mal nach Südafrika, genauer gesagt werden wir einen großen Teil unseres Aufenthalts in Kapstadt verbringen, da es dieses mal nicht nur eine normale "Reise" sein wird, sondern wir unseren Lebensmittelpunkt für 3 Monate nach Kapstadt verlegen. Mehr kannst du dazu hier nachlesen. 

 

Warum Südafrika das perfekte Sommerreiseziel im Winter ist

Zuerst sei gesagt, dass Südafrika ein riesiges Land ist. Wirklich riesig! Man darf die Strecken, die man mit dem Mietauto fährt, nicht unterschätzen. Autobahnen gibt es fast nur in den großen Städten, deshalb sollte man das Tagespensum an gefahrenen Kilometern nicht zu hoch schrauben.
Einen "sanften" Einstieg in die afrikanische Welt bietet zB ein Roadtrip von Kapstadt entlang der Garden Route bis nach Port Elizabeth. Für diese Strecke sollte man ca. 2 Wochen einplanen, denn alleine in Kapstadt gibt es so viel zu sehen und zu entdecken, dass man schon 3-5 Tage dafür verwenden sollte. Dieser Teil Südafrikas ist sehr europäisch und ein wenig mediterran, sodass dies ein guter Einstieg in das Land ist, vor allem, wenn man vielleicht noch nicht so Reise-erfahren ist. Die Strecke ist gut ausgebaut, man braucht keinen 4x4, es gibt genug Tankstellen und jede Menge Highlights auf der Strecke, die man gar nicht alle bei der ersten Reise schafft.  

Wer länger Zeit hat, dem sei natürlich die Panorama Route mit Krüger Nationalpark ans Herz gelegt. Ich hoffe, dass wir dieses Mal einen Ausflug in die Drakensberge schaffen, das nehmen wir uns schon sehr lange vor. 

 

Südafrika liegt je nach Abflughafen ca. 11-13 Stunden von Österreich, Deutschland oder Schweiz entfernt. Einige Airlines wie Lufthansa oder South African Airways bieten Direktflüge nach Johannesburg oder Kapstadt an. Bei unserer Reise im Januar werden wir die Verbindung Wien - Addis Abbeba - Kapstadt mit Ethiopian Airlines testen. Und der Jetlag bleibt fast aus, da man nur eine Stunde Zeitverschiebung zu der Zeitzone hat, in der Österreich und Deutschland liegen. Die meisten Flieger starten am späten Abend zB in München und man ist dann am Vormittag in Johannesburg oder Kapstadt. Wenn man noch zu den Glücklichen gehört, die im Flieger gut schlafen, kommt man halbwegs ausgeruht und ohne Jetlag in Südafrika an.

 

 

Südafrika: Sommerurlaub im Winter

Was ich am österreichischen Sommer sehr schätze, sind die langen Abende, an denen es bis 21:30 oder länger hell ist. Bei Reisen in Äquatornähe - zB Kuba - sind mir die Tage oft zu kurz, wenn es schon um 18 Uhr stockdunkel ist.
Anders in Südafrika: Je nach Reisemonat und Ort beginnt der Tag im südafrikanischen Sommer zwischen 05:30 und 06:30 und die Sonne geht zwischen 20:00 und 21:00 Uhr unter. Perfekt also um den Tag von früh bis spät auszukosten.

 

Sommerurlaub im Winter: Südafrika - Camps Bay in Kapstadt

Die südafrikanische Währung "Rand" erlebt in den letzten Jahren einen ziemlich Abwärtstrend. Das ist schlimm für die einheimische Bevölkerung und man kann nur hoffen, dass diese Abwärtsspirale bald ein Ende hat. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass das natürlich die Reisekassa der ausländischen Touristen ziemlich schont. Urlaub in Südafrika ist dadurch ziemlich günstig, wenn man in Betracht zieht, dass es sich um eine Fernreise handelt. Je nach Reise- und Buchungszeitraum zahlt man für den Flug zwischen € 600 und € 1.000. Die Lebenshaltungskosten vor Ort sind dann aber sehr niedrig. Gerade Essen gehen ist in Südafrika ein großes Vergnügen, denn man bekommt qualitativ sehr hochwertiges Essen zu einem günstigen Preis. Südafrika ist sehr multikulturell und das schließt auch das Essen mit ein. Kaum jemand, der hier nicht das Passende findet. Es gibt sehr viele Restaurants, die meist schon zum Frühstück geöffnet haben. Am Abend geht man nicht zu spät zum Essen - so ist es uns zumindest vorgekommen. 

 

Was uns in Südafrika am besten geschmeckt hat: der frische Fisch, der gerne als Sushi zubereitet wird; Austern aus Knysna; Springbock und natürlich Steaks in allen Variationen. Was dem US-Bürger sein Barbecue ist dem Südafrikaner übrigens sein "Braai". Gegrillt wird mehrmals pro Woche und auch an Weihnachten haben wir überall den Grillrauch aufsteigen sehen.

 

Boo Kap

Sommerurlaubs-Hotspot im Winter: Südafrika

Der Umrechnungskurs bedingt natürlich auch, dass man in Südafrika ziemlich günstig shoppen kann. ZB gibt es in Jeffrey's Bay riesige Fabrikabverkäufe von Surfmarken wie Roxy, Billabong, Hurley uvm. Hier macht es richtig Spaß einzukaufen! Jeffrey's Bay ist das Surferparadies in Südafrika, eben das was Kapstadt für Kitesurfer ist.

Selten hat mich irgendwo Flora und Fauna so beeindruckt wie in Südafrika. Die Natur ist so abwechslungsreich, gerade wenn man die Gardenroute entlang fährt, hat man das Gefühl alle 15 Minuten in einer anderen Klimazone zu sein. Mal ist die Landschaft sehr trocken und steppenartig, dann wieder grün und tropisch. Und der Küste entlang beeindruckt der Atlantik und ab Cape Agulhas der Indische Ozean mit seinen tosenden Wellen. Ab Cape Agulhas in Richtung Durban sorgt der Indische Ozean auch dafür dass das Meerwasser sich langsam wieder der 20 Grad Marke nähert. 

Wer in Südafrika ist, sollte unbedingt eine Safari einplanen. Natürlich ist der Krüger Nationalpark der berühmteste Park für Tiersichtungen, aber wer sich rund um Kapstadt oder entlang der Garden Route aufhält, dem sei die "Garden Route Game Lodge" oder der "Addo Elephant Park" bei Port Elizabeth ans Herz gelegt. 

 

Südafrika hat ein unvergleichbares Angebot an Outdoor-Aktivitäten. Natürlich fahren wir wegen des beständigen Windes - genannt "Cape Doctor" gerne zum Kitesurfen hin, aber auch abseits vom Wassersport gibt es quasi unzählige Möglichkeiten aktiv zu sein. Wandern, Klettern, Mountainbiken, Reiten, Bungee-Springen - langweilig wird es bestimmt nicht!

 

Wir haben in Südafrika bisher ausschließlich in Bed & Breakfasts, Appartements und Lodges übernachtet. Natürlich gibt es in den größeren Städte zahlreiche große Hotels, aber gerade die charmanten und privat geführten Bed & Breakfasts haben uns super gefallen. Die Appartements, in den wir gewohnt haben, haben uns auch immer sehr gut gefallen. Wenn man keine Lust hat, sich selbst zu verpflegen, findet man wie gesagt immer und überall Restaurants, die von früh bis spät geöffnet haben.

Wer über Weihnachten und Silvester in Südafrika Urlaub machen will, sollte auf jeden Fall früh genug seine Unterkunft buchen um noch wählen zu können. Die Südafrikaner aus Johannesburg und Pretoria verbringen auch gerne in Weihnachtsferien an der Küste und dementsprechend kann es sehr voll werden.

Der März hat uns als Reisezeitraum sehr gut gefallen. Es herrscht warmes Sommerwetter, aber es ist nicht mehr ganz so voll von Touristen wie von Dezember bis Februar. 

 

Worauf du bei einem Sommerurlaub im Winter in Südafrika aufpassen musst

Kriminalität ist leider immer einer der Begriffe, der sofort genannt wird, wenn man von Südafrika spricht. Die Kriminalitätsrate ist auch hoch, allerdings geschehen sehr viele Verbrechen innerhalb der Townships. 
Wir hatten während unserer zwei Reisen nie eine unangenehme Situation. Die Verhaltensregeln, die überall auf der Welt gelten, sind auch in Südafrika anzuwenden. Hirn einschalten, teuren Schmuck und Wertgegenstände am besten zuhause lassen oder zumindest nicht sichtbar damit herumprotzen, in der Nacht nicht alleine durch dunkle Gassen laufen, nicht in der Nacht weite Strecke übers Land fahren (ist auch wegen der Tiere gefährlich, die die Straße überqueren), lieber einmal öfter ein Taxi nehmen und jedem so entgegentreten, wie man auch selbst behandelt werden möchte.

 

Unweigerlich wird man in Südafrika auf einen großen Gegensatz zwischen Arm und Reich treffen. Viel, viel größer als einem das in Europa jemals bewusst wäre. Deshalb gebt dem Parkwächter, der auf euer Auto aufpasst lieber ein paar Rand mehr, er wird es euch danken. Seid großzügig beim Trinkgeld und auch die Obdachlosen freuen sich über Essen, Kleidung oder etwas Geld. Der Straßenverkäufer, dem wir täglich beim Spaziergang begegnet sind, freut sich, wenn man ihm ein paar Souvenirs für Zuhause abkauft. Denn wenn man im Moment schon so günstig Urlaub in Südafrika machen kann, sollte man etwas an die zurückgeben, die es im Leben nicht so gut getroffen haben wie wir. Und ein freundliches Lächeln sollte ihr stets auf den Lippen tragen, auch wenn mal etwas nicht so schnell geht, wie in Europa. Nehmt es gelassen nach dem Motto: "This is Africa!"

 

Du interessierst dich für eine Reise nach Südafrika? Entdecke hier die besten Reiseführer für Südafrika!

 

Sommerurlaub im Winter: Kap der Guten Hoffnung in Südafrika

Dieser Beitrag ist Teil von #7ways2travel

Bei #7ways2travel berichten 7 österreichische Reiseblogger über eine Reisethema aus ihrer Sicht. Die weiteren Reiseberichte zu Thema "Sommerurlaub im Winter" findest du bei folgenden österreichischen Reisebloggern:

 

Gudrun von www.reisebloggerin.at zieht es nach Mauritius

 

Gerhard von www.andersreisender.net und www.schienenreisen.com reist nach Südostasien
 

Melanie von www.urlaubsgeschichten.at findet Ras Al Khaimah spannend für einen Sommerurlaub im Winter
 

Maria von www.kofferpacken.at schwärmt von Barbados

 

Angelika von www.wiederunterwegs.com hat Tipps für den Sommerurlaub im Winter in Miami

Cori und Florian von www.travelpins.at sind gespannt auf Kenia und Tanzania

 

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