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Pici al Ragù di Cinghiale

Wer erinnert sich nicht gerne an Mamas Spaghetti Bolognese, die man als Kind am liebsten jeden Tag gegessen hätte.

 

Ja, mittlerweile weiß auch jedermann, dass es kein typisch italienisches Gericht ist, sondern nur eine eingedeutschte Variante. Ich mag sie trotzdem.

 

Dennoch habe ich mich auf die Suche nach dem wahren Ragù alla Bolognese gemacht und bin unter anderem auch auf "Chefkoch.de" fündig geworden.

 

Hier spricht man von einem Ragù nach DIN Norm, aber päpstlicher als Papst wollen wir auch nicht sein, deshalb habe ich mein Rezept etwas abgewandelt.

 

Außerdem wollte ich es unbedingt mit einem "toskanischen" Touch versetzen und habe deshalb Wildschwein (Cinghiale) und die typisch toskanische "Pici" Pasta verwendet.

 

Viele verwenden auch noch einen Teil Hühnerleber, aber auf das habe ich verzichtet.

 

Die Zutaten für Ragù di Cinghiale

  • Ca. 500 Gramm faschiertes oder sehr fein gehacktes Wildschweinfleisch (ich habe das Karree-Stück genommen) 
  • 100 Gramm Pancetta Speck (ungeräucherter Frühstücksspeck geht ebenso)
  • 1 weiße Zwiebel fein gehackt
  • 50 Gramm fein geriebene Karotten
  • 50 Gramm fein gehackter Staudensellerie
  • Olivenöl, ein Teelöffel Butter
  • 4 Esslöffel Tomatenmark
  • 1/4 Liter Weißwein
  • 1/4 Liter Rinderbrühe
  • 1 halbes Glas Milch
  • Salz, Pfeffer und eine Miniprise Zucker

Die Zubereitung von Ragù di Cinghiale

Bei der eingedeutschen Bolognese Version wird das Gericht häufig mit Unmengen an geschälten oder passierten Tomaten gekocht. Bei der klassisch italienischen Varianten ist das aber nicht so und es werden auch keine Kräuter verwendet. 

 

2 Esslöffel Olivenöl und die Butter in einem großen Topf heiß werden lassen und den Speck anbraten. Zwiebel, Karotten und Sellerie dazu geben und gut rösten. Dann das Wildschweinfleisch portionsweise dazugeben und ebenfalls gut anrösten.

 

Wenn das Fleisch gut angebraten ist, das Tomatenmark und eine kleine Prise Zucker hinzufügen. Gut umrühren und mit dem Weißwein ablöschen. Kurz aufkochen lassen bis der Weißweinduft verflogen ist und dann die Brühe hinzugeben. Nun das Gericht zwei Stunden auf kleiner Flamme - unbedingt zugedeckt - köcheln lassen. 

 

Anschließend die Milch ins hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch eine weitere Stunde auf sehr kleiner Flamme zugedeckt köcheln lassen. 


Klassischerweise wird dieses Gericht mit Tagliatelle serviert, ich habe aber Pici Pasta aus der Toskana verwendet, die sehr lange kochen muss um al dente zu werden.

 

Das Ragù hat nur wenig Flüssigkeit und kann auch für Lasagne verwendet werden.

Ich fand diese Zubereitungsart köstlich und werde mich auch künftig daran orientieren, wenn ich Ragù alla Bolognese koche.

 

Ach ja und als Dessert gab es eine fantastische Panna Cotta mit Waldbeeren!

 

Was ist dein Lieblings-Pastagericht und verrätst du uns vielleicht dein Geheimrezept?


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