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Von Digital Nomads für Digital Nomads: 6 Fragen an "Where my Nomads at"

 

Für alle digitalen Nomaden, Weltreisenden und Expatriats, die in Kontakt mit anderen Reisenden treten möchten, haben Isabella Burket und Fabian Bartsch aus Wien ein eigenes Social Network ins Leben gerufen: „Where my Nomads at“.

Wir haben die beiden zum „virtuellen“ Interview getroffen.


Isabella, wie ist die Idee zu „Where my nomads at“ entstanden?

 

Ich war schon lang stiller Mitleser auf diversen Plattformen, Facebook-Gruppen und Blogs und habe immer wieder die Nachfrage nach einer Plattform gesehen, wo sich digitale Nomaden verfolgen und treffen können. Da der Ortswechsel eine große Rolle spielt, war das natürlich die wichtigste Funktion. Eines Tages las ich wieder von jemandem, der in die Runde fragte, ob es sowas schon gäbe und spontan kommentierte ich: „Das kann doch nicht so kompliziert sein, Fabian und ich werden das machen - ihr hört von uns :D“. Dann rief ich Fabian an und sagte ihm, dass wir das einfach machen müssen und es sicher viel Spaß machen wird. Er hatte schnell angebissen und so war das Feuer entfacht, eine geile Plattform zu erstellen. Wenn man etwas erschafft, das man selbst auch benützen möchte, ist das der beste Antrieb etwas Tolles zu machen!

Wie können sich unsere Leser, die euer Social Network noch nicht kennen, den Ablauf vorstellen und welchen Nutzen bietet ihr euren Mitgliedern?

 

Der Aufbau ist einfach. Mit wenigen Klicks ist man angemeldet, man füllt so viel Information über sich aus, wie man möchte. Zukünftig wird man sich auch über andere soziale Plattformen registrieren können. Man gibt seine aktuelle und/oder auch zukünftigen Positionen auf der Map an und kann dann mit anderen überall auf der Welt Kontakt herstellen. 

 

Der primäre Nutzen von Where My Nomads At besteht darin, andere Digitale Nomaden zu finden und sich mit ihnen auszutauschen. Ein Beispiel: Sagen wir, ich fliege nächste Woche nach Chiang Mai, dann kann ich auf der großen Karte auf die Stadt zoomen, und sehe auf einen Blick, wie viele andere Digitale Nomaden sich dort befinden. Mit einem Klick kann ich ein Profil aufrufen, eine Nachricht schicken, die Facebook-Page sehen oder einen Skype-Chat starten. Innerhalb von ein paar Sekunden habe ich somit neue Freunde oder Bekannte an dem neuen Ort, zu dem ich reise, gefunden! 

Wir sind gerade dabei das interne Nachrichtensystem weiter zu entwickeln und zu verbessern. Ihr dürft gespannt sein :)

 

Fabian, die Registrierung als Mitglied ist kostenlos. Wie finanziert ihr euer digitales Leben?

 

Die Registrierung auf Where My Nomads At ist kostenlos, das ist richtig. Wir wollten einen Service VON Digitalen Nomaden FÜR Digitale Nomaden ins Leben rufen. Wir haben einige Ideen für eine Monetarisierung der Seite, aber wir wollen den Zugang für "einfache" Benutzer auch in Zukunft immer kostenlos anbieten.

Wir finanzieren unser digitales Leben zum Großteil über unsere Hauptberufe - Isabella ist Grafikdesignerin und ich bin Webentwickler. Wir arbeiten beide selbstständig für eigene Kunden, oder als Freelancer für andere Agenturen.

Wie viele Länder habt ihr bereits bereist und welches hat euch oder euer Leben nachhaltig beeinflusst?


Fabian: Bislang war ich hauptsächlich in Europa unterwegs, aber auch die Karibik oder ein kurzer Abstecher nach Bangkok waren tolle Erlebnisse. Ich denke, mich beeinflussen weniger die Länder selbst, sondern die Erfahrungen und Erkenntnisse die man gewinnt, wenn man sich mit sich selbst und seiner Situation auf dieser Welt beschäftigt.


Isabella: Wie Fabian war auch ich bis jetzt zum größten Teil in Europa unterwegs. USA und Karibik, sowie die Niederlande und der Süden von Spanien waren die Orte mit der größten Entfernung von zu Hause. Mich beeinflussen und erfüllen am meisten die neuen Erfahrungen und die Menschen die mit einem Reisen. Ich gehöre nicht zu den Solo-Backpackern. Ich teile gerne Erlebnisse mit jemandem und versuche mich immer auf das Land und die Leute die ich besuche einzulassen.


Reist ihr ununterbrochen oder habt ihr eine Homebase, von der aus ihr immer zu euren Reisen aufbrecht?


Fabian: Bislang war es so, dass ich immer eine Homebase in Wien hatte, von welcher aus ich gereist oder zu diversen Abenteuern aufgebrochen bin. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt, aber der Plan ist schon, längere Reisen zu unternehmen, und dann eventuell auch die Homebase in Wien aufzugeben. 


Isabella: Meine Homebase ist auch in Wien, das wird sie auch vorerst bleiben denke ich, da ich einen Hund habe und der eine gewisse Stabilität braucht. Vielleicht ändert sich der Ort meiner Homebase wieder mal, aber es wird immer eine geben ;) Ich genieße es, immer wieder mal kurze Trips von 3-14 Tagen zu machen.


Zum Abschluss noch: Welche Tipps gebt ihr anderen „Reisesüchtigen“, die ihren Traum vom Leben als Digital Nomad verwirklichen möchten? 


Zum einen sollte man sich klar sein, das digitales, ortsunabhängiges Arbeiten viel Energie und Disziplin verlangt. Auch wenn man jetzt in einem neuen Land ist, kann es trotzdem vorkommen, dass man zwei Wochen nur vor dem Laptop sitzt, weil gerade ein wichtiges Projekt zu bearbeiten ist. Zum anderen ist es für die meisten Menschen vermutlich sinnvoll, sich über längere Zeit neben ihrem normalen Job ein digitales Zweitbusiness aufzubauen. Erst wenn klar ist, dass man davon dann auch Leben und Reisen kann, sollte man den Schritt zum digitalen Nomadentum wagen. Die positive Einstellung, Hoffnung und der Austausch mit gleichgesinnten ist essenziell. Es gibt viele interessante Gruppen und Foren wo man sich austauschen kann, auch wenn man nur mitliest kann es unglaublich inspirieren und Mut machen. Keep going, keep shining :)

 

Vielen Dank für die spannenden Einblicke in euer digitales Leben. Wir wünschen euch viel Erfolg mit euren Projekten und freuen uns auf ein baldiges Treffen in der „echten“ Welt!

 

Wenn euer Interesse an "Where my Nomads at" geweckt wurde, könnt ihr der Plattform natürlich auch auf Facebook und Twitter folgen!

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