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Kitefoilen lernen mit dem Levitaz Element Kitefoil - Die ersten Schritte

Levitaz Element Kitefoil in Frankreich

Wenn man auf einige Jahre Kitesurfen zurückblickt, dann kommt irgendwann der Moment, an dem man nicht mehr bei jeder Brise nervös wird und zu zappeln beginnt, wenn die Blätter der Bäume leicht rascheln. Irgendwann habe auch ich angefangen mich zu langweilen, wenn man mit einem großen Kite und großem Board grade eben mal Höhe halten kann! Um ehrlich zu sein, gehe ich bei solchen Bedingungen lieber eine Runde laufen oder suche mir einen Berg zum Wandern in der Gegend aus.

Im Umkreis von 45 Minuten mit dem Auto habe ich in etwa 15 Binnenseen und 10 Knoten findet man nahezu jeden Tag irgendwo. Doch wer will schon ewig mit dem großen Kite-Material hin und her fahren und nebenbei darauf hoffen, dass der Wind nicht noch einen Knoten nach unten geht.

 

Dann sieht man vom Strand aus den Jungs mit den Kitefoils zu, wie sie nahezu lautlos bei einer leichten Brise mit kleinen Kites ohne Mühe Höhe ziehen und mit ordentlich Speed durchs Wasser pflügen. So wie ich das sehe, ist ein Kitefoil die ultimative Leichtwindlösung. Nahezu spielerisch sieht es bei den meisten Kitefoilern aus, als ob es das Natürlichste wäre, einen halben Meter über der Wasseroberfläche auf einem Flügel aus Leichtmetall oder Carbon zu stehen und sich vom Kite antreiben lassen.

Die erste Kitefoil Session:

Ist Kitefoilen einfach zu lernen?

Um ehrlich zu sein ging ich schon fast ein wenig zu easy an die Sache ran. Ich habe mich auf eine neue Herausforderung gefreut und mich absichtlich vorher nicht informiert. Dennoch war ich der Meinung, das würde nicht lange dauern bis ich die Kniffe selbst rausfinde und genau wie die Jungs, die ich zuvor beobachtete, übers Wasser flitzen. 

 

Im Nachhinein betrachtet hätte das eine oder andere Tutorial Video oder eine Frage/Antwort Stunde bei einem der Könner wohl nicht geschadet und das würde ich auch jedem empfehlen. Es hilft dir einfach diverse Fehler zu überspringen und schneller Spaß zu haben.

 

Ich möchte nicht sagen, dass Kitefoilen schwierig zu erlernen ist, aber es ist anders und man muss dabei ein paar Dinge beachten.

Die zweite Kitefoil Session:

12 Tipps zum Kitefoilen lernen

  1. Helm kaufen - Als langjähriger Kiter ohne Helm widert man sich vor dem Ding ein bißchen an. Doch nach einigen Sessions ohne Helm war auch ich davon überzeugt, dass es eine gute Idee ist.
  2. Investiere von Anfang an in ein ordentliches Foil, die Unterschiede sind riesig.
  3. Benutze einen Kite mit gleichmäßiger Kraftentfaltung und sehr guten Relaunch-Eigenschaften im Low-Wind Bereich. Einfacher Rückwärtsstart ist von Vorteil. 
  4. Schlaufen - Mit oder ohne Schlaufen ist eine Grundsatzfrage, das muss jeder für sich beantworten. Doch falls du Schlaufen nutzt, dann stell diese niemals zu eng ein. Immer sehr lose einstellen damit du jederzeit raus kommst.
  5. Schlaufen Position - Die Schlaufen sollen so eingestellt sein, dass dein Körper, wenn du gerade auf dem Board stehst mittig zum vorderen Flügel positioniert ist.
  6. Such dir einen Spot mit sehr konstanten Wind und ohne Wellen. Idealerweise ein konstanter Thermikspot.
  7. Wähle besser einen zu kleinen als zu großen Kite für deine Foilsession.
  8. Fahre die ersten Schläge ganz regulär und versuch dich erstmal an das Foil zu gewöhnen. Du wirst sehen, es reagiert in manchen Situationen ganz anders als ein normales Kiteboard.
  9. Verlagere dein Gewicht auf den vorderen Fuß und mach nicht den Fehler wie üblich beim Kitesurfen dein Gewicht hinten aufs Board zu konzentrieren.
  10. Versuch nicht mit Gewalt das Kitefoil in den Schwebezustand zu bekommen, ansonsten machst du den Rodeoritt. Bei der richtigen Geschwindigkeit hebt das Foil fast wie von selbst ab.
  11. Nicht hektisch hin und her wackeln sobald das Kitefoil in den Schwebezustand übergeht. Einfach die Hüften leicht nach vorne oder hinten schieben, damit kannst du ganz einfach die Höhe korrigieren.
  12. Wenn du stürzt, dann versuch dich etwas vom Kitefoil abzustoßen, sodass du nicht mit dem Körper auf den Flügel fällst oder dir das Kitefoil womöglich hinterher fährt und dir gegen den Kopf kracht.

Die besten Wipeouts der ersten Session:

Der richtige Kite zum Kitefoilen lernen

Kitefoilen findet für mich vor allem bei Leichtwind statt. Das sind oft schon Bedingungen die hart an der Grenze sind, wo der Kite gerade so am Himmel stehen bleibt oder bereits leicht bewegt werden muss um oben zu bleiben. Solange also der Kite in Bewegung ist, funktioniert das auch sehr gut. Doch gerade am Anfang wenn man das Kitefoil noch nicht 100%ig beherrscht passiert es ab und zu das der Kite ins Wasser fällt. Wenn dies dann auch noch an der unteren Windgrenze passiert und sich der Kite nicht mehr mühelos über die Seite starten lässt, dann bleibt nur mehr die Möglichkeit den Kite rückwärts zu starten oder auf die nächste Böe zu hoffen. 

 

In diesen Situation war ich bisher mehr als glücklich, dass meine Naish Pivots hervorragend rückwärts starten, selbst in Situationen wo ich nicht mehr daran geglaubt habe, den Kite aus dem Wasser zu bekommen, hat dies einwandfrei funktioniert.

 

Beim Kitefoilen verschiebt sich die Empfindung was fahrbaren Wind betrifft. Bedingungen, die ich mit dem Twintip einfach nicht als fahrbar oder spaßig empfunden habe, stellen mit dem Kitefoil kein Problem dar und bieten mir zusätzliche Stunden am Wasser, während viele Kiter am Strand stehen und darauf warten, dass der Wind auffrischt.

Die dritte Kitefoil Session:

Wielange dauert es bis man die ersten Meter mit dem Kitefoil im Schwebezustand fährt?

Ausgehend davon, dass jeder Kitesurfer, der mit dem Gedanken spielt mit dem Kitefoilen zu beginnen, bereits einiges an Kite-Erfahrung und vor allem aber auch Erfahrung mit Directional Boards gesammelt hat, würde ich sagen, dass ein jeder bei seiner ersten Session die ersten Meter im Schwebezustand zurücklegen wird.

 

Bei mir war es ebenso. Das heißt allerdings nicht, dass es damit auch schon getan ist. Denn von den ersten Metern bis hin zum konstanten Fahren, lenken und alles unter Kontrolle haben, ist es noch ein bisschen ein Weg. Vom Halsen mit dem Kitefoil ganz zu schweigen.

 

Also die ersten beiden Sessions waren nicht ganz einfach. Aber was ab der ersten Sekunde im Schwebeszustand klar war ist: Ich will mehr davon. Es ist ein geradezu irres Gefühl, wenn man die ersten Male in den Schwebezustand kommt und dann lautlos dahingleitet. Man benötigt kaum Kraft vom Kite und gleitet Widerstandslos oberhalb der Wasseroberfläche dahin.

 

Was die ersten Sessions etwas erleichtert ist der Fakt dass das Foil durch die lange Finne sehr gut Höhe zieht. Und zwar auch wenn man nicht im Schwebezustand fährt. Ich fahre oft bei sideshore Bedingungen und hatte nie ein Problem wieder an den Ein-, Austieg zurück zu gelangen.

 

Bei den nächsten Sessions ging es bei mir dann dann ganz gut voran. Man merkt zunehmend wie man das neue Gerät unter Kontrolle bekommt und lernt, wie es reagiert. Wovor ich aber immer noch einen großen Respekt habe, ist die Geschwindigkeit, die man ganz rasch aufbaut. Das ist auch ein Mitgrund, warum ich mir schlussendlich einen Helm gekauft habe.

Kitefoilen lernen: Status Quo & die nächsten Schritte

Insgesamt bin ich bisher 6 Mal mit dem Kitefoil unterwegs gewesen. Fahren klappt schon sehr gut und muss nur noch ein wenig gefestigt werden. Bei meiner letzten Session habe ich das erste Mal zu halsen versucht, das hat noch nicht geklappt und wird wohl noch ein bisschen dauern. Ich habe aktuell auch noch immer ein Problem damit das Kitefoil auszubremsen, wenn es mir zu schnell wird. Alles eine Frage der Übung und womöglich des Talents.

Mehr Infos zu Levitaz und unseren weiteren Partnern, findest du auf der Seite Produkt Partner.

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