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Rezept für selbstgemachte Butter

Erinnerungen an eine herrliche Almbutter

Während meiner Kindheit verbrachte ich die Sommermonate mit meinen Großeltern auf der Alm. Eine richtige Alm, wie man sie aus den Heidi-Filmen kennt: Ohne Strom, ohne fließendes Wasser, mit vielen Tieren und ganz viel Natur. Zwei Kühe haben uns mit frischer Milch versorgt, die dann entsprechend zu Butter oder Käse verarbeitet wurde. Noch heute erinnere ich mich ganz genau an den Geschmack dieser tiefgelben Butter, die nichts mit dem gemeinen Streichfett aus den Supermärkten zu tun hat. Über mehrere Stunden von Hand geschlagen - es gab ja keinen Strom - war der Geschmack auf einem selbst gebackenen Brot frisch aus dem Ofen einfach mit nichts zu vergleichen.

Nun besitze ich im Moment weder eine Kuh noch befinde ich mich auf einer Heidi-Alm, aber trotzdem war das Verlangen nach dieser Köstlichkeit zu groß.
Zum Glück befindet sich in unserer ländlichen Gegend einer Bauer, der frisch geschöpften Bio-Rahm verkauft. Da der Rosmarin in unserem Garten auch schon Tannenbaum-artige Züge angenommen hat, habe ich die Gelegenheit genützt und gleich auch noch Rosmarin-Kräuterbutter sowie eine französisch angehauchte Meersalz-Butter mit Fleur de Sel hergestellt.

Das Rezept: wie man Butter selbst herstellt

Die Butterherstellung ist wirklich sehr einfach. Es ist bestimmt jedem schon mal passiert, dass man den Schlagrahm für den Sonntagskuchen zu lange gerührt hat und dann Butterklümpchen in der Schüssel hatte. 
Ich habe 0,75 Liter frischen Bio-Rahm verwendet und diesen mit dem Handmixer lange gerührt. Es hat sicher 15-20 Minuten gedauert, bis sich die Butter von der Molke getrennt hat. Die abgesetzte Molke könnte ihr durch ein Sieb gießen und trinken. Sie ist nahezu fettfrei - das ganze Fett befindet sich ja in der Butter - und wird in verschiedenen Geschmacksrichtungen in den Supermärkten als Trinkmolke teuer verkauft.

Die Butter sanft kneten, damit wirklich die komplette Molke austritt. Ich habe dazu die Butter einfach in ein feinmaschiges Sieb gelegt und sanft gedrückt. Sobald keine Molke mehr austritt, ist die Butter fertig. Es bleiben ca. 200 Gramm Butter übrig.

Ein Drittel habe ich mit Rosmarin vermischt und als Kräuterbutter für die nächste Grillerei eingefroren. Ein weiteres Drittel habe ich mit Fleur de Sel vermischt. Dazu verwendet ihr am besten Backpapier, verteilt die Butter darauf und faltet sie mit dem Messer mehrmals um das Salz mit der Butter zu vermischen. Diese Meersalz-Butter habe ich später zu frisch gebackenem Brot und Beef tartare vom Bio-Galloway Rind gereicht. Das restliche Drittel wird pur zum Frühstück mit selbst gemachter Marillenmarmelade verspeist. Butter lässt sich übrigens auch sehr gut einfrieren.

Ich werde meine Butter künftig wahrscheinlich nicht immer selbst herstellen, aber zu einem besonderen Essen lohnt es sich auf jeden Fall.

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