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Drachenwand (Klettersteig) 1.060m

Die Drachenwand ist einer meiner Hausberge und bietet grundsätzlich 2 Möglichkeiten zum Aufsteigen. Zum einen gibt es den Wanderweg, der jedoch trotz seines Namens nicht unterschätzt werden sollte. Und zum anderen gibt es den Drachenwand Klettersteig. Beide Routen sollte man nur bei guten Witterungsverhältnissen in Angriff nehmen. Am Fuße des Berges findet man einen kostenlosen Parkplatz, der je nach Wettersituation sehr voll sein kann.

Nach einem kurzen Anstieg von ca. 15 Minuten befindet sich unterhalb des Einstiegs zum Klettersteig ein kleiner Platz zum Anlegen des Klettersteigsets. Helm und Gurt sind Pflicht, wer selbst keine Ausrüstung hat, kann sich neben dem Gasthaus Drachenwand eine Ausrüstung ausleihen. Die Leihgebühr beträgt € 15,-. Für den Klettersteig sollte man eine gute Kondition mitbringen und einigermaßen schwindelfrei sein. Ich erwähne dies, da ich bei meinen ersten Touren fürchterliche Höhenangst hatte und keine Sekunde den Blick nach unten wagen konnte, da ich sofort weiche Knie bekommen hätte.  Mit der Zeit hat sich das allerdings gelegt und heute verschwende ich kaum einen Gedanken daran.

 

Wenn man die ersten Höhenmeter hinter sich gebracht hat, blickt man auch schon über den ganzen Mondsee. Der Aufstieg ist wahrhaft ein Traum. Meist gehe ich mit Freunden ausserhalb der üblichen Zeiten, da an sonnigen Tagen fast schon ein Gedränge ensteht. So sind wir meist die letzten, die den Berg besteigen, ausgerüstet mit Stirnlampen beschreiten wir Abstieg im Dunkeln.

Die Höhendifferenz insgesamt beträgt 560 Meter, wir planen meist 1,5 Stunden für den Aufstieg und ca. 1 Stunde für den Abstieg ein. Der Steig ist mit einer Schwierigkeit von B/C mit mehreren D Stellen angegeben.

 

Oben am Gipfel angekommen hat man eine fantastische Aussicht auf mehrere Seen und bis in den Flachgau. Man sollte auch einen Blick durchs Drachenloch riskieren. Der Sage nach hat die Köchin eines Pfarres heimlich den Rahm von der Milch abgeschöpft und ihrem Dienstherren verwässerte Milch serviert. Aus diesem Grund holte sie der Teufel. Lautstark und mit Gezeter beschwerte sie sich über die harte Strafe, sodass der Teufel von seinem Kurs abkam, mitten durch den Berg krachte und dieses Loch riss - das Drachenloch.

 

Auch der Abstieg sollte hier nicht unterschätzt werden, denn nach einem 20 minütigen Abstieg in eine Klamm holt einen die Rache des Drachen ein und ein mehrminütiger steiler Aufstieg muss noch gemeistert werden bevor es dann endgültig runter geht. Der Abstieg beinhaltet immer wieder einige Leitern und ganz leichte Kletterpassagen sowie Engstellen. Alles in allem anspruchsvoll, aber mit dern richtigen Ausrüstung und Kondition kein Problem.

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